Glasfaser

Die alten Kupferleitungen wurden ursprünglich für ein Telefonnetz verlegt und  können mit den Anforderungen an heutige Datenleitungen nicht mehr mithalten. Der Datenverbrauch im Internet ist in den vergangenen Jahren exponentiell gewachsen. Durch den Aufbau eines modernen Glasfasernetzes werden wir diesen Ansprüchen an eine moderne Kommunikation in unserer Gemeinde Herzebrock-Clarholz endlich gerecht.

Hierbei handelt es sich um eine moderne und sehr leistungsstarke Vernetzungs- bzw. Ausbauart für Breitband-Internetzugänge. Bisher griff man zur Datenübertragung für die „letzte Meile“ zum Kunden meist auf das Telefonnetz zurück. DSL ist letztlich nichts anderes als ein Modulations- und Übertragungsstandard für kupferbasierte Telefonleitungen. Die damit erreichbaren Datenraten von bis zu 16 Mbit/s galten lange als völlig ausreichend. Mittlerweile jedoch sind die Ansprüche gewachsen. Als ideales Medium zur Datenübertragung gelten Glasfaserkabel. Diese können viele Informationen pro Sekunde transportieren. Je direkter die Endkunden damit an das Kernnetz angeschlossen werden, desto höher die maximal erreichbare Datenrate. Bei FTTH (Fiber to the home) erfolgt die Anbindung praktisch zu 100 Prozent, was theoretisch sogar Übertragungsraten von über 1.000 Mbit/s erlaubt.

Glasfaser ist das Medium der Zukunft in der Kommunikationstechnik. Es handelt sich um ein physisches Medium, welches für die Leitung von Licht (daher auch Lichtwellenleiter genannt) und für die Übertragung von Daten genutzt werden kann. Bei den Glasfasern handelt es sich um feingezogene, hauchdünne Fäden, die aus hochreinem Quarzglas gewonnen werden. Diese sind von einem Glasmantel umgeben, der wiederum mit Kunststoff überzogen ist. Somit sind sie besonders alterungs- und witterungsbeständig, chemisch resistent, unbrennbar bei gleichzeitiger Elastizität.

Der entscheidende Vorteil gegenüber metallischen Leitern, wie etwa dem Kupferkabel des Telefonnetzes, liegt bei der verlustfreien Übertragung von sehr großen Datenmengen, die mittels Lichtwellen ohne Störeinflüsse in kürzester Zeit übertragen werden. Die Signalübertragung in Kupferkabeln dagegen kann, beispielsweise durch elektromagnetische Einflüsse, erheblich gestört werden. Da das Kabel elektrisch nicht leitend ist, besteht auch keine Gefahr oder Beeinträchtigung durch Blitzschläge oder sonstige Überspannungen. Mit der Glasfaser läuft der Datenaustausch nahezu mit Lichtgeschwindigkeit.

Nein, Glasfaserkabel sind weder gefährlich noch gesundheitsschädlich. Es gibt keine Magnetfelder oder sonstige Strahlung. Durch die Glasfaser wird Licht übertragen. Glasfaser ist zudem nicht elektrisch leitend.

Auch wenn Sie kein Internet nutzen, sollten Sie über einen Glasfaseranschluss ihres Hauses nachdenken. NHC powered by BITel bietet zum einen das Doppelpaket "Telefon + Internet" sowie das Komplettpaket "Telefon + Internet + TV" an. Zum anderen können die Einzelprodukte "Internet" und "Telefon" gewählt werden, die wahlweise mit der Zusatzoption "TV" kombiniert werden können. Neben stabilem und störungsfreiem Internet ist auch das Fernsehen und Telefonieren über Glasfaser deutlich weniger störungsanfällig als es beispielsweise bei Satellitenschüsseln der Fall ist.

Als Immobilienbesitzer haben Sie den Vorteil, dass ein Glasfaseranschluss besonders in den ländlichen Regionen deutlich zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie beiträgt. 

Wir werden auch die Eigentümer der Immobilien ansprechen, um den Ausbau auch bei Mehrfamilienhäusern voranzutreiben. Dazu benötigen wir die Grundstückseigentümererklärungen jedes anzuschließenden Grundstücks.